• Hospiz am Quirlsberg • An der Jüch 45 • 51465 Bergisch Gladbach • 02202 - 122 4000
Hospiz am Quirlsberg in Bergisch Gladbach- stationäres Hospiz am Quirlsberg
Träger des Hospizes ist das EVK
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Fotos: Businessfotograf Lukas Schulze

Fünf Jahre gelebte
Menschlichkeit gefeiert

Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.
Mit einem emotionalen und musikalisch hochkarätigen Abend feierte das Hospiz am Quirlsberg im September sein fünfjähriges Bestehen. Mehrere Hundert Gäste kamen zum großen Benefizkonzert in den Bergischen Löwen – darunter Unterstützerinnen und Unterstützer aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Region, die mit ihrem Konzertbesuch die Hospizarbeit würdigen wollten.

Sebastian Haeger, Geschäftsführer des Gesundheitscampus Quirlsberg, zu dem das Hospiz gehört, begrüßte die Gäste und dankte zu Beginn den Unterstützern und Sponsoren (siehe Extrakasten) sowie insbesondere den vielen Helferinnen und Helfern – darunter 60 Ehrenamtliche: „Ohne euch wäre dieser Abend nicht möglich. Ohne euch wäre die Hospizarbeit nicht möglich. Heute feiern wir gemeinsam das Leben. Vielen Dank für euer Engagement.“

Die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach, die für ein Jahr die Schirmherrschaft des Hospizes übernommen hat, moderierte den Abend und sprach über ihren ersten Besuch im Hospiz wenige Wochen zuvor, vor dem sie im Vorfeld großen Respekt hatte. „Ich wusste nicht genau, was mich erwartet“, sagte Bosbach. „Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich das Hospiz besucht habe und die Stimmung erleben durfte. Es war ein bewegender Tag, der mich tief berührt, aber auch überrascht hat. Dort ist es nicht nur traurig. Es herrscht eine warme und herzliche Atmosphäre, in der der Humor auch nicht zu kurz kommt.“

Pflegedienstleiterin Monika Meihack und ihre Stellvertreterin Janine Winkelmann-Fadel bestätigen den Eindruck der Politikerin. „Bei uns wird das Leben gelebt“, erzählte Meihack. „Wir lernen die Menschen, die zu uns kommen, auf einer sehr persönlichen und unverfälschten Ebene kennen. Jeder Gast ist anders. Genauso wie jedes Teammitglied. Das macht unsere Arbeit so besonders.“ Einen typischen Tag gebe es deshalb nicht, ergänzte Winkelmann-Fadel: „Wir erfassen die Wünsche und Bedürfnisse von jedem Gast jeden Tag neu.“

Beide hätten den Abend mit zahlreichen Anekdoten füllen können, denn „langweilig ist es bei uns nie“, so Meihack. Dafür sorgen auch die Angehörigen der Gäste, wie Winkelmann-Fadel berichtete. „Wir bauen zu ihnen oft sehr enge Beziehungen auf.“

Stellvertretend für viele Angehörige der vergangenen fünf Jahre berichteten Susann Kappes und Sandra Friese von ihren Erfahrungen. „Es war eine intensive, teils auch belastende Zeit“, sagte Kappes, deren Mann im Hospiz begleitet wurde. „Das Team war wie eine Familie. Ich wurde jederzeit aufgefangen. Sie haben mir Kraft und Stärke gegeben. Mein Mann wurde wunderbar versorgt.“ Friese, deren Mutter im Hospiz war, sagte: „Für mich war es eine Oase der Geborgenheit, voller Ruhe und Frieden. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Ort kennenlernen durfte. Es war ein wunderbares Gefühl, nie allein zu sein.“ Musikalisch bot der Abend große Vielfalt und emotionale Momente. Die Kultband Paveier sorgte mit ihren Liedern für Begeisterung. Nicht zuletzt, als sie gemeinsam mit dem Publikum den Hit „Leev Marie“ anstimmte. „Die Zeit im Hospiz ist eine Ehrerbietung für das Leben jedes einzelnen Gastes. Hut ab an alle Menschen, die sich für diese wichtige Arbeit engagieren“, sagte Paveier-Frontmann Sven Welter.

Auch die Band Eldorado begeisterte mit ihren energiegeladenen Songs und der Schlagerkünstler SchlagerGotti brachte den Saal mit Ohrwurmgarantie zum Tanzen und Schunkeln. Einen besonderen Akzent setzte das Bonner Saxophon-Ensemble, das den Abend mit warmen und ruhigen Tönen eröffnete. Im Anschluss wurde bei der Aftershowparty mit DJ Miguel gefeiert.

Alle Einnahmen des Abends kommen dem stationären Hospiz zugute. Einrichtungsleiter Thomas Stokowy erklärte den Hintergrund. „Für die Gäste ist die Betreuung im Hospiz kostenlos und wird zu 95 Prozent von den Kranken- und Pflegekassen finanziert. Fünf Prozent der jährlichen Kosten müssen wir als Träger über Spenden aufbringen. Das ist aktuell ein jährlicher Betrag von rund 80.000 Euro. Deshalb sind solche Veranstaltungen so wichtig“, sagte Stokowy und ergänzte: „Sie feiern heute für einen guten Zweck.“ (db)

Mit einem Benefizkonzert hat das stationäre Hospiz am Quirlsberg sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.

Unterstützer und Sponsoren

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Unterstützern und Sponsoren des Benefizkonzerts.

Unterstützer:
Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land
Rotary Club Bergisch Gladbach
Lions Club Bergisch Gladbach-Bensberg
Round Table 215 Bergisch Gladbach
Old Table 315 Bergisch Gladbach
Businessfotograf Lukas Schulze aus Bergisch Gladbach
pb Druck und Werbetechnik Birlenberg
Sign Factory Werbetechnik

Sponsoren:
Kreissparkasse Köln VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen